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Voneinander Lernen – Damit endlich ALLES besser wird!

>Lebenslanges Lernen<, das ist toll und wir sollen es alle tun. Das sagen zumindest jene, die sich allzu gut eingerichtet haben. Das ist das Gebrabbel, dass heute wie ein monotones Summen den >stummen Zwang der Verhältnisse< begleitet. Und wir tun es: wir qualifizieren uns weiter, bilden uns fort, für bessere Chancen, ein wenig mehr Geld im Monat oder weil wir die Arbeit, die wir leisten wirklich interessant oder gar erfüllend finden – zumindest unter den Bedingungen der Warengesellschaft und da stecken wir erstmal drin. Kommuneleben oder Kollektivarbeit hin oder her. Voneinander Lernen – Damit endlich ALLES besser wird! weiterlesen

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Kollektive Perspektiven

Die Kommune Lossehof ist weiterhin in Aufbruchsstimmung. Neben dem Aufbau des alten Fachwerkhauses entstehen bei uns kleine Arbeitsbereiche. Die meisten davon sind (noch) nicht an dem Punkt, an dem sie Geld einbringen, weshalb Vieles erst mal neben (auswärtiger) Lohnarbeit stattfindet.  Für manche unserer Ideen ist das auch so angedacht, andere sollen wachsen und irgendwann zu „Haupttätigkeiten“ werden. Ein paar Menschen haben wir für Arbeit innerhalb der Kommune freigestellt, das Potential an von der Lohnarbeit freigestellten Personen, haben wir momentan ausgeschöpft.

Damit ihr euch einen Überblick über mögliche Arbeitsperspektiven auf dem Lossehof verschaffen könnt, möchten wir hier kurz schildern, in welche Richtungen derzeit konkrete Überlegungen angestellt werden – denn an Ideen mangelt es uns nicht und wir möchten damit dazu einladen, mit euren eigenen Ideen anzudocken.
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Nachmittag für interessierte FrauenLesbenTrans

Am Sonntag 30. Juni 2013 findet von 14.30 – 17.30 Uhr unser nächster Informationsnachmittag für interessierte FrauenLesbenTrans statt. Es gibt dann die Möglichkeit den Lossehof kennenzulernen und anzusehen. Wir freuen uns auf euer Kommen und bitten um kurze Anmeldung per Mail, gerne mit ein paar Sätzen zu euch,  unter kontakt@losshof.de oder über unser Kontaktformular

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17.-21. Mai | Kommune Quecke | Los Geht’s! Treffen für Kommune-Interessierte

Es ist bald wieder soweit: Vom 17. – 21. Mai findet das Los geh’s 2013 statt. Alle zwei Jahre und an wechselnden Orten lädt das Kommuja-Netzwerk Menschen ein, die an einem Leben in Kommune interessiert sind, mit Kommunard_innen ins Gespräch zu kommen, Projektvorstellungen und Workshops zu Themen wie Gemeinsamer Ökonomie oder Konsens zu besuchen und einen Einblick in die linkspolitische Kommunebewegung zu bekommen.

Nachdem das Los geht’s 2011 auf dem Hubenthalhof in Oberkaufungen in Nordhessen stattfand, der heute Lossehof heißt, findet das diesjährige Camp auf dem Gelände der Kommune Quecke, östlich von Berlin statt. Über die Webseite vom Los geht’s kannst du dich anmelden, Fahrgeimeinschaften bilden und weitere Infos bekommen.

Auch von unserer Gruppe wird eine Handvoll Kommunard_innen nach Nordosten aufbrechen um Workshops anzubieten und unser Projekt vorzustellen. Wir freuen uns schon mega! 17.-21. Mai | Kommune Quecke | Los Geht’s! Treffen für Kommune-Interessierte weiterlesen

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Sa 06.04. | Lossehof | Neuer Interessiertennachmittag

Am Samstag, den 6. April von 14h – 18h laden wir wieder ein zum Interessiertennachmittag . Dieser richtet sich dieses Mal ausschließlich an Kommuneinteressierte FrauenLesbenTrans*. Wenn du dich angesprochen fühlst sag uns bitte bis zum 18. März verbindlich Bescheid ob du kommst. Wenn du dich anmeldest schreib‘ uns bitte noch ein paar Sätze zu deiner Person. Von uns gibt’s an dieser Stelle auch nochmal eine kurze Vorstellung.

Wir sind die Kommune Lossehof!

Wir sind eine Gruppe von derzeit 16 Erwachsenen, im Alter von Anfang 20 bis Ende 40, die gemeinsam mit 4 Kindern auf dem Lossehof leben. Verteilt auf zwei nahe beieinander liegenden Geländen wohnen wir in Häusern und Wägen. Kommune ist für uns ein emanzipatorisches Projekt, eine Halbinsel, mit der wir uns den unterschiedlichen Formen von Herrschaft in dieser Gesellschaft widersetzen, gemeinsam nach dem Guten Leben suchen und von der aus wir solidarisch im Kleinen und im Großen handeln können.

Commons, Konsens, Achtsamkeit

Wir teilen die monatlichen Einkommen und Vermögen, das Land und die Produktionsmittel, die Häuser und Autos. So bekommt jede*r was er oder sie braucht. Entscheidungen treffen wir im Konsens auf unseren Orgaplena. Dazu gibt es das regelmäßige Sozialplenum, einen geschützten Raum, in dem wir Konflikte bearbeiten, uns mitteilen können und auf die Weise besser in Kontakt miteinander bleiben. Die Kommune soll ein Raum sein, der jede*r von uns die Möglichkeit gibt sich frei zu entfalten. Dazu gehört auch, dass wir dominantes Verhalten und Gruppendynamiken reflektieren. Weiterlesen…

Stadt, Land, Fluss

Der Hof befindet sich am Ortsrand von Oberkaufungen direkt an der Losse. Mit der Tram erreichen wir die Kasseler Innenstadt innnerhalb von 30 Minuten. Gefühlt sind wir weder Stadt- noch Landkommune.

Georg und Sarah auf der Lehmbaustelle im Gesindelhaus. Bald ist es bezugsfertig. (Vielen Dank zur Verfügungstellung des Fotos: hna.de)

In unserer Umgebung befinden sich mehrere Kommunen mit denen wir sozial, politisch, und ökonomisch vernetzt und in regelmäßigem Austausch sind. Wir feiern zusammen, helfen uns gegenseitig, organisieren anti-rassistische Aktivitäten und sind durch gemeinsames Arbeiten in Kollektiven oder die Solidarische Landwirtschaft miteinander verbunden. Und das ist erst der Anfang…

Hast Du Interesse an Kommune?

Perspektivisch möchten wir gemeinsam mit bis zu 40 Menschen auf dem Hof leben. Nach und nach werden wir auch eigene Kollektive aufbauen.

Besonders freuen wir uns über Kommune-Interessierte FrauenLesbenTrans*. Voraussichtlich können bis zum Ende diesen Jahres keine weiteren Männer bei uns einsteigen. Für Handwerkerinnen* oder auch ungelernte Holz- und Lehmbauinteressierte gibt es die Möglichkeit sich bei der Renovierung des Hofes in unserem Baukollektiv einzubringen. Wenn dich handwerkliches Arbeiten gar nicht interessiert, auch ok, die Möglichkeiten sich zu beteiligen sind vielfältig. Wir freuen darauf dich kennen zu lernen!