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Sa 06.04. | Lossehof | Neuer Interessiertennachmittag

Am Samstag, den 6. April von 14h – 18h laden wir wieder ein zum Interessiertennachmittag . Dieser richtet sich dieses Mal ausschließlich an Kommuneinteressierte FrauenLesbenTrans*. Wenn du dich angesprochen fühlst sag uns bitte bis zum 18. März verbindlich Bescheid ob du kommst. Wenn du dich anmeldest schreib‘ uns bitte noch ein paar Sätze zu deiner Person. Von uns gibt’s an dieser Stelle auch nochmal eine kurze Vorstellung.

Wir sind die Kommune Lossehof!

Wir sind eine Gruppe von derzeit 16 Erwachsenen, im Alter von Anfang 20 bis Ende 40, die gemeinsam mit 4 Kindern auf dem Lossehof leben. Verteilt auf zwei nahe beieinander liegenden Geländen wohnen wir in Häusern und Wägen. Kommune ist für uns ein emanzipatorisches Projekt, eine Halbinsel, mit der wir uns den unterschiedlichen Formen von Herrschaft in dieser Gesellschaft widersetzen, gemeinsam nach dem Guten Leben suchen und von der aus wir solidarisch im Kleinen und im Großen handeln können.

Commons, Konsens, Achtsamkeit

Wir teilen die monatlichen Einkommen und Vermögen, das Land und die Produktionsmittel, die Häuser und Autos. So bekommt jede*r was er oder sie braucht. Entscheidungen treffen wir im Konsens auf unseren Orgaplena. Dazu gibt es das regelmäßige Sozialplenum, einen geschützten Raum, in dem wir Konflikte bearbeiten, uns mitteilen können und auf die Weise besser in Kontakt miteinander bleiben. Die Kommune soll ein Raum sein, der jede*r von uns die Möglichkeit gibt sich frei zu entfalten. Dazu gehört auch, dass wir dominantes Verhalten und Gruppendynamiken reflektieren. Weiterlesen…

Stadt, Land, Fluss

Der Hof befindet sich am Ortsrand von Oberkaufungen direkt an der Losse. Mit der Tram erreichen wir die Kasseler Innenstadt innnerhalb von 30 Minuten. Gefühlt sind wir weder Stadt- noch Landkommune.

Georg und Sarah auf der Lehmbaustelle im Gesindelhaus. Bald ist es bezugsfertig. (Vielen Dank zur Verfügungstellung des Fotos: hna.de)

In unserer Umgebung befinden sich mehrere Kommunen mit denen wir sozial, politisch, und ökonomisch vernetzt und in regelmäßigem Austausch sind. Wir feiern zusammen, helfen uns gegenseitig, organisieren anti-rassistische Aktivitäten und sind durch gemeinsames Arbeiten in Kollektiven oder die Solidarische Landwirtschaft miteinander verbunden. Und das ist erst der Anfang…

Hast Du Interesse an Kommune?

Perspektivisch möchten wir gemeinsam mit bis zu 40 Menschen auf dem Hof leben. Nach und nach werden wir auch eigene Kollektive aufbauen.

Besonders freuen wir uns über Kommune-Interessierte FrauenLesbenTrans*. Voraussichtlich können bis zum Ende diesen Jahres keine weiteren Männer bei uns einsteigen. Für Handwerkerinnen* oder auch ungelernte Holz- und Lehmbauinteressierte gibt es die Möglichkeit sich bei der Renovierung des Hofes in unserem Baukollektiv einzubringen. Wenn dich handwerkliches Arbeiten gar nicht interessiert, auch ok, die Möglichkeiten sich zu beteiligen sind vielfältig. Wir freuen darauf dich kennen zu lernen!

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Do 03.01. | 19h | karoshi | Info-Veranstaltung | Zum Feuertod von Oury Jalloh

Am Donnerstag, den 3.1. um 19 Uhr werden Aktivist*innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. im Karoshi, Gießbergstraße 41-47 in Kassel über den aktuellen Stand der Kampagne zur Aufklärung der Todesursache von Oury Jalloh, über das Revisionsverfahren und über den polizeiinternen Umgang mit dem sogenannten „Fall” Oury Jalloh in Sachsen-Anhalt berichten und einen Film zeigen.

Hintergrund und aktuelle Situation

Am 7. Januar 2005 ist Oury Jalloh im Polizeirevier Dessau bei lebendigem Leib verbrannt. Bis heute ist nicht geklärt, was an diesem Tag in Zelle Nr. 5 tatsächlich geschehen ist. Während Verwandte, Freund*innen und die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh von Mord sprechen, wurde im ersten
Prozess gegen zwei Polizisten lediglich Anklage wegen „fahrlässiger Tötung“ bzw. „fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge“ erhoben. DerProzess endete mit einem Freispruch, obwohl sich Polizeizeug*innen in eklatante Widersprüche verwickelt hatten. Do 03.01. | 19h | karoshi | Info-Veranstaltung | Zum Feuertod von Oury Jalloh weiterlesen

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Sa 05.01. | 14h | Infonachmittag für Kommune-Interessierte

Wir suchen neue Kommunard_innen! Deshalb findet am Samstag, den 05. Januar 2013 wieder ein Infonachmittag statt. Los gehts um 14h auf dem Hof. Anmeldungen sind erwünscht.

Du interessierst dich für ein solidarisches Leben in der Gruppe? Du möchtest wissen, wie das mit der Gemeinsamen Ökonomie im Alltag funktioniert? Du suchst nach Wegen, raus aus der Warengesellschaft und rein ins süße Leben? Anarchistinnen und Feministen findest du irgendwie sympathisch? Und du denkst, dass Mangelerscheinungen eher durch zu viel Lohnarbeit, als durch vegane Ernährung ausgelöst werden? – Vielleicht solltest du bei uns vorbei kommen. Bis etwa 17h hast du die Möglichkeit Fragen zum Kommuneleben zu stellen und dir das Gelände anzuschauen.

So findest du zu uns.

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Das war los in Kassel…

Das ‚mind the gap‘-Festival, auf dem wir einen kleinen Smoothie-Info-Stand hatten, war eine schöne Sache. Das Wetter war spitzenmässig, es gab erfreulich viel Interesse für das Thema ‚Kommune‘ im Allgemeinen und unser Projekt im besonderen und unsere Smoothies sind auf große Begeisterung gestossen.

Unser Stand auf dem 'mind the gap'-Festival
Unser Stand auf dem ‚mind the gap‘-Festival
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Die Kommune läuft an

Inzwischen ist es schon eine Weile her, dass wir ‚unseren‘ Hof gekauft haben. Die meisten Kommunard_innen sind inzwischen in Kaufungen eingetrudelt und wohnen auf dem Gelände oder in WGs in der Nähe, und ganz langsam beginnt sich auch eine Art Alltag einzustellen, zB haben wir jetzt ein wöchentliches Plenum (jedes 3. Plenum ist dabei ein ‚Sozialplenum‘ mit Elementen aus dem Ansatz der Radikalen Therapie (RT)).

Wir haben inzwischen eine Verwaltung, die sich um den ganzen Bürokram kümmert – unsere Finanzierung ist im Großen und Ganzen gesichert, trotzdem suchen wir aber noch Direktkredite und Bürgschaften.

Unser ‚Losse Gehts‘ vor einigen Wochen war ein toller Erfolg – ca. 30 Menschen waren bei uns, allen haben die drei Tage Workshops und Angucken und Kennenlernen sehr gut gefallen, einige sind gleich im Anschluss als ‚Kennenlernies‘ dageblieben, und inzwischen haben wir auch die ersten Probezeitanträge.  Wir wollen aber durchaus noch weiter wachsen: Wenn Du ernsthaft Interesse hast, in eine gerade entstehende Kommune einzusteigen, dann melde Dich bei uns!