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Für ein Recht auf Stadt und ein Gutes Leben!

11 Soziale, ökologische und kulturelle Projekte und politische Initiativen aus der Region Kassel erklären Solidarität mit den Besetzer*innen der leerstehenden ehemaligen Augenklinik „(T)Raumklinik“ in Marburg

Die Situation: Am Montag, den 22. Juli wurde die Besetzung der leerstehenden ehemaligen Augenklinik in der Robert-Koch-Straße in Marburg nach drei Tagen durch die Polizei geräumt. Während die Aktivst*innen Dialog- und Verhandlungsbereitschaft signalisierten, antwortete die Universitätsleitung mit Drohungen und Strafanzeige. Nun steht das Haus wieder leer. Für ein Recht auf Stadt und ein Gutes Leben! weiterlesen

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Contact Improvisation

Ein Workshop für Frauen*  in der Kommune Niederkaufungen
am 10. und 11. August 2013
Ein Wochenende in dem wir uns genussvoll den grundlegenden Prinzipien der Contact Improvisation in ihrer Einfachheit und Tiefe widmen.
Wir lassen das Denken hinter uns und tauchen ein in einen Zustand des Lauschens. Wir suchen nach Verbundenheit, sanfter Aufmerksamkeit und Präsenz in unserem Körper. Das hilft uns, sich dem ständig verändernden Tanz anzupassen und ihn zu genießen.
In einem mühelosen Dialog mit unseren Tanzpartnerinnen untersuchen wir Wege in die Berührung und aus der Berührung; Wege, unser volles Gewicht zu geben und Gewicht zu nehmen. Während wir offen und neugierig bleiben, ohne etwas erzwingen zu wollen, passieren kleine Lifts und aufregende Momente ganz von selbst.
Wir werden grundlegende Prinzipien der Contact Improvisation erforschen, klären, vertiefen und uns neu mit ihnen verbinden, um das Spektrum unserer Möglichkeiten und unsere Freiheit zu erweitern. Contact Improvisation weiterlesen

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17.-21. Mai | Kommune Quecke | Los Geht’s! Treffen für Kommune-Interessierte

Es ist bald wieder soweit: Vom 17. – 21. Mai findet das Los geh’s 2013 statt. Alle zwei Jahre und an wechselnden Orten lädt das Kommuja-Netzwerk Menschen ein, die an einem Leben in Kommune interessiert sind, mit Kommunard_innen ins Gespräch zu kommen, Projektvorstellungen und Workshops zu Themen wie Gemeinsamer Ökonomie oder Konsens zu besuchen und einen Einblick in die linkspolitische Kommunebewegung zu bekommen.

Nachdem das Los geht’s 2011 auf dem Hubenthalhof in Oberkaufungen in Nordhessen stattfand, der heute Lossehof heißt, findet das diesjährige Camp auf dem Gelände der Kommune Quecke, östlich von Berlin statt. Über die Webseite vom Los geht’s kannst du dich anmelden, Fahrgeimeinschaften bilden und weitere Infos bekommen.

Auch von unserer Gruppe wird eine Handvoll Kommunard_innen nach Nordosten aufbrechen um Workshops anzubieten und unser Projekt vorzustellen. Wir freuen uns schon mega! 17.-21. Mai | Kommune Quecke | Los Geht’s! Treffen für Kommune-Interessierte weiterlesen

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Sa 06.04. | Lossehof | Neuer Interessiertennachmittag

Am Samstag, den 6. April von 14h – 18h laden wir wieder ein zum Interessiertennachmittag . Dieser richtet sich dieses Mal ausschließlich an Kommuneinteressierte FrauenLesbenTrans*. Wenn du dich angesprochen fühlst sag uns bitte bis zum 18. März verbindlich Bescheid ob du kommst. Wenn du dich anmeldest schreib‘ uns bitte noch ein paar Sätze zu deiner Person. Von uns gibt’s an dieser Stelle auch nochmal eine kurze Vorstellung.

Wir sind die Kommune Lossehof!

Wir sind eine Gruppe von derzeit 16 Erwachsenen, im Alter von Anfang 20 bis Ende 40, die gemeinsam mit 4 Kindern auf dem Lossehof leben. Verteilt auf zwei nahe beieinander liegenden Geländen wohnen wir in Häusern und Wägen. Kommune ist für uns ein emanzipatorisches Projekt, eine Halbinsel, mit der wir uns den unterschiedlichen Formen von Herrschaft in dieser Gesellschaft widersetzen, gemeinsam nach dem Guten Leben suchen und von der aus wir solidarisch im Kleinen und im Großen handeln können.

Commons, Konsens, Achtsamkeit

Wir teilen die monatlichen Einkommen und Vermögen, das Land und die Produktionsmittel, die Häuser und Autos. So bekommt jede*r was er oder sie braucht. Entscheidungen treffen wir im Konsens auf unseren Orgaplena. Dazu gibt es das regelmäßige Sozialplenum, einen geschützten Raum, in dem wir Konflikte bearbeiten, uns mitteilen können und auf die Weise besser in Kontakt miteinander bleiben. Die Kommune soll ein Raum sein, der jede*r von uns die Möglichkeit gibt sich frei zu entfalten. Dazu gehört auch, dass wir dominantes Verhalten und Gruppendynamiken reflektieren. Weiterlesen…

Stadt, Land, Fluss

Der Hof befindet sich am Ortsrand von Oberkaufungen direkt an der Losse. Mit der Tram erreichen wir die Kasseler Innenstadt innnerhalb von 30 Minuten. Gefühlt sind wir weder Stadt- noch Landkommune.

Georg und Sarah auf der Lehmbaustelle im Gesindelhaus. Bald ist es bezugsfertig. (Vielen Dank zur Verfügungstellung des Fotos: hna.de)

In unserer Umgebung befinden sich mehrere Kommunen mit denen wir sozial, politisch, und ökonomisch vernetzt und in regelmäßigem Austausch sind. Wir feiern zusammen, helfen uns gegenseitig, organisieren anti-rassistische Aktivitäten und sind durch gemeinsames Arbeiten in Kollektiven oder die Solidarische Landwirtschaft miteinander verbunden. Und das ist erst der Anfang…

Hast Du Interesse an Kommune?

Perspektivisch möchten wir gemeinsam mit bis zu 40 Menschen auf dem Hof leben. Nach und nach werden wir auch eigene Kollektive aufbauen.

Besonders freuen wir uns über Kommune-Interessierte FrauenLesbenTrans*. Voraussichtlich können bis zum Ende diesen Jahres keine weiteren Männer bei uns einsteigen. Für Handwerkerinnen* oder auch ungelernte Holz- und Lehmbauinteressierte gibt es die Möglichkeit sich bei der Renovierung des Hofes in unserem Baukollektiv einzubringen. Wenn dich handwerkliches Arbeiten gar nicht interessiert, auch ok, die Möglichkeiten sich zu beteiligen sind vielfältig. Wir freuen darauf dich kennen zu lernen!

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Do 03.01. | 19h | karoshi | Info-Veranstaltung | Zum Feuertod von Oury Jalloh

Am Donnerstag, den 3.1. um 19 Uhr werden Aktivist*innen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. im Karoshi, Gießbergstraße 41-47 in Kassel über den aktuellen Stand der Kampagne zur Aufklärung der Todesursache von Oury Jalloh, über das Revisionsverfahren und über den polizeiinternen Umgang mit dem sogenannten „Fall” Oury Jalloh in Sachsen-Anhalt berichten und einen Film zeigen.

Hintergrund und aktuelle Situation

Am 7. Januar 2005 ist Oury Jalloh im Polizeirevier Dessau bei lebendigem Leib verbrannt. Bis heute ist nicht geklärt, was an diesem Tag in Zelle Nr. 5 tatsächlich geschehen ist. Während Verwandte, Freund*innen und die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh von Mord sprechen, wurde im ersten
Prozess gegen zwei Polizisten lediglich Anklage wegen „fahrlässiger Tötung“ bzw. „fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge“ erhoben. DerProzess endete mit einem Freispruch, obwohl sich Polizeizeug*innen in eklatante Widersprüche verwickelt hatten. Do 03.01. | 19h | karoshi | Info-Veranstaltung | Zum Feuertod von Oury Jalloh weiterlesen